Kroatische Sanitätshausmanager informieren sich bei HARTMANN
13.10.2006 Wissenstransfer im medizinischen Fachhandel hilft bei der Professionalisierung: Eine zehnköpfige Delegation von Geschäftsführern kroatischer Fachbetriebe für Reha und Pflege war am 13. Oktober 2006 in Heidenheim, um sich über Qualitätsstandards in Deutschland zu informieren. HARTMANN hatte die Manager, die Kunden der kroatischen Tochtergesellschaft von HARTMANN sind, in die Konzernzentrale eingeladen. Bei einer Veranstaltung mit Dr. Richard Kollisch und Vertretern von HARTMANN hatten sie Gelegenheit, sich einen Einblick in die Funktionsweise des deutschen Sanitätshausmarkts zu verschaffen. Kollisch ist Geschäftsführer von rehaVital, einem Zusammenschluss deutscher Sanitätshäuser.
Kollisch stellte in seinem Vortrag die Rolle und die vielfältigen Aufgaben der deutschen Fachbetriebe für Reha und Pflege vor. "Gemeinsam mit HARTMANN wollten wir unseren kroatischen Kollegen zeigen, dass es um mehr geht als nur die Ausstattung eines ansprechenden Ladengeschäfts. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Breite des Angebots von Produkten und Dienstleistungen für die Kunden, auch in ihrem häuslichen Umfeld."
In Kroatien gibt es etwa 400 Sanitätshäuser, von denen die wenigsten mit deutschen Fachgeschäften vergleichbar sind. Nachdem die kroatische Krankenkasse im Mai für Sanitätshäuser verbindliche Qualitätsstandards eingeführt hat, dürften nur etwa 70 übrig bleiben, die die staatliche Krankenversicherung künftig als Vertragspartner akzeptiert. Die zehn nach HARTMANN-Einschätzung wichtigsten Sanitätshäuser können durch diese Art von Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer Anregungen mit nach Hause nehmen, wie sich ihr Geschäft professionalisieren lässt.

