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Operatives Ergebnis im 3. Quartal weiter verbessert

10.11.2005 HARTMANN GRUPPE setzt positive Entwicklung fort: Durch die Konzentration auf medizinische Kernsortimente hat die Qualität der Umsätze der HARTMANN GRUPPE per 30. September 2005 weiter zugenommen. Trotz strategiebedingt stagnierender Umsatzerlöse und spürbarem Preisdruck in den Absatzmärkten konnte das Unternehmen sein operatives Konzernergebnis deutlich verbessern.

Umsatz im medizinischen Kerngeschäft entwickelt sich gut
Das Segment Inkontinenzmanagement behauptete per September 2005 mit Umsatzerlösen von 338 Mio. EUR und einem Plus von 4 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum seine Position als umsatzstärkstes Segment. Die Umsatzerlöse im Segment Wundmanagement stiegen um 5 % auf 267 Mio. EUR. Im Segment OP-Management haben die Umsatzerlöse um 4 % auf 118 Mio. EUR zugenommen. Dagegen gingen die Umsatzerlöse bei den sonstigen Konzernaktivitäten strategiebedingt um 16 % auf 194 Mio. EUR weiter zurück.

Dementsprechend hat sich der Anteil der medizinischen Kernsortimente am Gesamtumsatz weiter erhöht und beträgt mittlerweile 79 %. Dies ist ein Anstieg von 6 Prozentpunkten gegenüber dem 31. Dezember 2004.

Insgesamt erzielte die HARTMANN GRUPPE per September 2005 Umsatzerlöse in Höhe von 916 Mio. EUR. Getragen durch die konsequente Fokussierung wuchs der Heidenheimer Gesundheitskonzern per September 2005 operativ um 2,0 %. Der nominale Rückgang um 0,7 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ist hauptsächlich auf Veränderungen im Beteiligungsportfolio zurückzuführen.

Ergebnis trotz Kostendrucks weiter verbessert
Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum entwickelte sich das Konzernergebnis positiv. Belastungen durch höhere Bezugspreise für Rohstoffe und ein deutlich spürbarer Preisdruck in den Absatzmärkten konnten durch ein konsequentes Kostenmanagement überkompensiert werden.

Das Konzernergebnis betrug per 30. September 2005 31 Mio. EUR und lag damit um 21 Mio. EUR über dem Vorjahreszeitraum. Das EBIT belief sich auf 61 Mio. EUR (+33 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Bereinigt um Sondereffekte aus Desinvestitionen und Restrukturierungsmaßnahmen betrug das operative Konzernergebnis 24 Mio. EUR (+14 Mio. EUR) und das operative EBIT 51 Mio. EUR (+24 Mio. EUR).

Verschuldung weiter abgebaut
Zum 30. September 2005 lag die Nettoverschuldung der HARTMANN GRUPPE bei 153 Mio. EUR. Gegenüber dem 31. Dezember 2004 (198 Mio. EUR) beträgt der Abbau 45 Mio. EUR. Zu dieser Reduzierung haben die Ertragssteigerungen im medizinischen Kerngeschäft und geringere Investitionen in Sachanlagen maßgeblich beigetragen. Aufgrund der verbesserten Ertragslage stieg die Eigenkapitalquote gegenüber dem 31. Dezember 2004 von 41 % auf 44 %.

Zahl der Beschäftigten weiter zurückgegangen
Die Anzahl der Mitarbeiter in der HARTMANN GRUPPE lag am 30. September 2005 bei 9.194 Personen. Der Rückgang um 458 Beschäftigte gegenüber dem Jahresende 2004 resultiert vor allem aus dem Verkauf des Arztgeschäfts der Sanimed GmbH und aus der im Jahr 2004 eingeleiteten strategischen Fokussierung auf das medizinische Kerngeschäft. 62,2 % der Beschäftigten waren am 30. September 2005 in ausländischen Tochtergesellschaften tätig.

Ausblick
Angesichts der Umsatz- und Ergebnisdaten der ersten neun Monate 2005 sieht das Unternehmen der weiteren Entwicklung nach wie vor vorsichtig optimistisch entgegen.