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HARTMANN-Frühchenprojekt

14.12.2005 Bundesgesundheitsministerin lobt Kooperationsprojekt: "Gehen Sie in die Apotheke und kaufen Sie diese Dosen!". Mit diesen Worten wandte sich Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt gestern in Berlin bei einer Pressekonferenz an die Medien und damit die allgemeine Öffentlichkeit. Ein Aufruf, wie ihn sich ein Unternehmen so kurz vor Weihnachten nicht besser hätte wünschen können.

Gemeint sind die nostalgischen Dosen mit Erste-Hilfe-Material, die HARTMANN im Rahmen des Produktjubiläums "125 Jahre Erste Hilfe" seit Juli bundesweit in Apotheken verkauft. Ein Euro je verkaufte Dose geht an die Deutsche Kinderhilfe Direkt, die mit diesem Geld Stellen zur psychosozialen Betreuung von Eltern Frühgeborener finanziert.

Aus dem Erlös von bereits über 120.000 Euro konnte so Anfang Dezember dank HARTMANN eine neue Stelle an der Uniklinik in Heidelberg geschaffen und die Anschlussfinanzierung einer Stelle auf der Neugeborenenstation des Berliner Charité-Krankenhauses gesichert werden. Für eine weitere Betreuungsstelle in Kassel "müssen noch einige Dosen über den Tisch der Apotheker gehen", sagt Olaf Willuweit, der die Jubiläumsaktion betreut.

Gemeinsam mit Dieter Buschmann, der bei HARTMANN den Geschäftsbereich Medical Deutschland leitet, stellte sich Ulla Schmidt gestern den Kameras und signierte anschließend eine Jubiläumsdose für das Firmenarchiv. Das Gesundheitswesen könne nur das medizinisch Notwendige finanzieren, sagte die Bundesgesundheitsministerin. In Deutschland sei die medizinische Versorgung von Frühchen auf vorbildliche Art und Weise sichergestellt. Für weitere Leistungen, die sinnvoll und wünschenswert seien, reichten die Mittel jedoch nicht aus. Daher sei ein Engagement wie dieses ausdrücklich zu loben.