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Langstreckenflüge: Kompressionsstrümpfe verringern das Risiko für eine Reisethrombose

Über den Wolken lässt sich
das Risiko für Thrombosen
durch Kompressionsstrümpfe
verringern.
Langes regungsloses Sitzen, angewinkelte Beine, eine niedrigere Luftfeuchtigkeit als in der Sahara: Das Fliegen für Passagiere der Touristenklasse ist mit vielen Strapazen verbunden – und Risiken. Denn wer über Stunden unter diesen Bedingungen auf seinem Sitz ausharrt läuft Gefahr, dass sich ein Blutpfropf in seinen Beinvenen – eine Thrombose –  bildet, der im schlimmsten Fall zu einer Lungenembolie führen kann. Doch das Risiko für eine Reisethrombose lässt sich verringern. Neben regelmäßigen gymnastischen Fuß- und Beinübungen, Umherlaufen in den Gängen des Flugzeuges und reichlich Trinken helfen zusätzlich auch Kompressionsstrümpfe, Reisethrombosen vorzubeugen. Dies ergab eine Auswertung der wichtigsten Studien, in denen die vorbeugende Wirkung von Kompressionsstrümpfen auf Langstreckenflügen untersucht wurde (Artikel erschienen im Journal of Advanced Nursing, Band 51, 2005).
Wissenschaftler aus Taiwan analysierten insgesamt neun Studien, an denen mehr als 2500 Fluggäste teilnahmen. Rund die Hälfte der Passagiere hatte Kompressionsstrümpfe getragen.  Unter diesen erlitten nur zwei Fluggästen eine Thrombose, jedoch 46 Passagiere, die keine Kompressionstrümpfe angezogen hatten. „Die veröffentlichten Studien deutet darauf hin, dass Kompressionsstrümpfe – zusammen mit anderen vorbeugenden Maßnahmen – die Entstehung von Thrombosen verhindern können“, schlussfolgern die Autoren.

 

 

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