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Sport tut Krampfadern gut: Bewegung bringt das Venensystem auf Trab

Radfahren ist bei Venenleiden die ideale Sportart.
Radfahren ist bei Venenleiden
die ideale Sportart.
Der Frühling ist die ideale Jahreszeit, um wieder mehr Sport zu treiben. Wer schwache Venen hat, kann durch Sport viel dafür tun, dass sich Besenreißer und Krampfadern nicht verschlimmern. Aber nicht alle Sportarten sind bei venösen Erkrankungen geeignet.

Ob ein Mensch im Laufe seines Lebens eine Venenschwäche entwickelt, ist in erster Line eine Frage der Gene. Trotzdem können Betroffene einiges gegen ihre angeborene Bindegewebsschwäche unternehmen. Regelmäßige sportliche Betätigung ist dabei eine der wichtigsten Maßnahmen. Zwar können Venenerkrankungen dadurch nicht geheilt werden. Bewegung verringert die Beschwerden jedoch deutlich.

 

 

Welche Sportarten sind besonders zum empfehlen?

 

Ärzte empfehlen bei schwachen Venen Sportarten, bei denen die Beinmuskeln über einen längeren Zeitraum hinweg gleichmäßig bewegt werden. Die gleichmäßigen Bewegungen aktivieren die so genannte Muskel-Venen-Pumpe. Diese sorgt dafür, dass das verbrauchte Blut über die Venen aus den Beinen zurück in Richtung Herzen transportiert wird.

 

Besonders zu empfehlen sind folgende Sportarten:

  • Radfahren
  • Joggen
  • Walken
  • Inline-Skating
  • Schwimmen

Positiv auf das Venensystem wirken ebenfalls:

  • Spaziergänge
  • Wandern
  • Tanzen
  • Aerobic
  • oder statt des Aufzuges einfach die Treppe zu nehmen.

Unabhängig von der ausgeübten Sportart ist es besser, lieber mehrmals täglich kurze Übungseinheiten durchzuführen, als einmal die Woche ein langes Training.

 

Bei schwachen Venen sind nicht alle Sportarten geeignet

 

Es gibt aber auch Sportarten, die für Personen mit Venenleiden nicht zu empfehlen sind, da sie die Ausprägung einer Venenschwäche sogar verstärken können. Hierzu zählen die meisten Kraftsportarten (wie zum Beispiel Gewichtheben), oder Sportarten wie Squash oder Tennis, bei denen die abrupten Bewegungen schwache Venen zusätzlich schädigen können.

 

Kompressionsstrümpfe verstärken die positiven Effekte

 

Wer aufgrund seiner Venenschwäche Kompressionsstrümpfe trägt, sollte diese auch beim Sport anbehalten. Kompressionsstrümpfe verringern durch ihren Druck den Querschnitt der Venen und unterstützen so den Rückstrom des Blutes in den Venen zurück zum Herzen. Zudem verstärkt die stufenweise Verringerung des Venenquerschnitts vom Fuß bis zum Oberschenkel die positiven Effekte der durch die sportliche Bewegung aktivierten Muskel-Venen-Pumpe.

 

Die Kompressionsstrümpfe von heute sind nicht mehr mit denen der Vergangenheit zu vergleichen. Sie sind in vielen Farben erhältlich und ihr Material ist atmungsaktiv und sehr hautfreundlich. Wichtig ist in jedem Fall, dass Kompressionsstrümpfe individuell angepasst werden, damit sie die Funktion der geschwächten Venen optimal unterstützen.

 

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